Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)

Die elfmonatige BvB fördert die Ausbildungs- und Berufswahlreife sowie Lern- und Leistungsmotivation von Jugendlichen mit mangelnder Ausbildungsreife. Das Krankheitsmanagement wird durch verhaltensmedizinisches Training verbessert. Ziel der BvB ist es, Jugendliche mit chronischen Erkrankungen zu einer Ausbildung zu führen. 

Am Beginn einer beruflichen Bildungsmaßnahme steht die Eignungsanalyse, die Chancen und Risiken im Einzelfall ergründet. Dabei werden vorhandene Fähigkeiten und Defizite erfasst und ein Qualifizierungsplan erstellt, der den detaillierten Ablauf des Programms regelt. Entsprechend den Bedürfnissen eines Jugendlichen ist die BvB unterschiedlich strukturiert und dauert zwischen zwei Wochen und elf Monaten. 

Normalerweise folgt nach der Eignungsanalyse in der anschließenden Grundstufe die Erprobung möglichst aller Berufsfelder (max. sechs Monate). Ausbilder, Pädagogen, Psychologen und Ärzte bewerten gemeinsam den Verlauf und das Ergebnis dieser Phase. Wenn nach der Erprobungszeit die Berufswahl- und Ausbildungsreife immer noch nicht vorliegt, wird zum Erreichen dieses Ziels die drei- bis fünfmonatige Förderstufe in einem ausgewählten Berufsfeld durchlaufen.

Berufsfelder der vorberuflichen Förderung

Berufsfelder der vorberuflichen Förderung

Metallbearbeitung Haustechnik Büro und Verkauf Hauswirtschaft