Arbeitsmedizin, Arbeitstherapie, Ergotherapie & Förderunterricht

Arbeitsmedizin

Im CJD Berchtesgaden wird alles dafür getan, durch diagnostische, therapeutische und präventive arbeitsmedizinische Maßnahmen eine realistische Berufsperspektive zu entwickeln - immer mit Rücksicht auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse des Einzelnen. Um hierfür ideale Konditionen zu schaffen, kooperiert die Arbeitsmedizin mit Ausbilder, Pädagogen und Psychologen.

Arbeitstherapie/ Ergotherapie (AT)

AT ist ein begleitender Dienst im handwerklichen Bereich zur Unterstützung der einzelnen Werkstätten. Die AT findet in Kleingruppen, sowie mit einzelnen Probanden statt, und wird auf jeden Teilnehmer individuell ausgerichtet. Konzentrationstraining, Ausdauertrainig, Handgeschickstraining erfolgt je nach Neigung und Bedarf mit Spielen und gestalterischen Arbeiten.

Arbeitstherapie hilft

  • Aufgaben und Probleme planvoll zu bewältigen
  • jeden einzelnen Arbeitsgang zu strukturieren
  • Erfolgserlebnisse zu schaffen und als Motivation für kommende Aufgaben, Arbeiten und Tätigkeiten einzusetzen
  • Leistungsschwache Teilnehmer zu integrieren und das Ziel zu erreichen.

Leistungsfähigkeit und Möglichkeiten der Arbeitstherapie

Konstruktive Unterstützung und intensive Förderung durch

  • Vermeidung einer standardisierten Unterrichts- und Unterweisungspraxis
  • Gewährleistung optimaler Schulungsbedingungen
  • sorgfältige, geduldige Präsentation und Erklärung aller Arbeitsfelder, -schritte und -ziele
  • kontinuierliche Reflexion des bereits Geleisteten
  • Unterlassung jeder Überforderung der Schulungsteilnehmer
  • permanente Unterstützung in allen Belangen

Förderunterricht

Der Förderunterricht knüpft aufgrund von Schulleistungsdiagnostik am aktuellen Schulleistungsstand jedes einzelnen Jugendlichen an.
Mit der Schulleistungsdiagnostik werden die Kenntnisse bezüglich verstehendem Lesen, Rechtschreibung, operatives Rechnen und berufsbezogenes Rechnen ermittelt. Das Ziel des Förderunterrichts ist es, jedem einzelnen Jugendlichen, entsprechend seines intellektuellen Vermögens und seiner Schulkenntnisse, Lernangebote zu machen, mit denen er seinen Leistungsstand verbessern kann. Dadurch werden Erfolgserlebnisse erreicht, die wiederum für die weitere Lernarbeit motivieren.
Durch sonderpädagogische Vorgehensweise und einer speziellen Didaktik werden für die Jugendlichen Lernangebote formuliert und gestaltet. Das Prinzip der inneren Differenzierung, -verschiedene Lerninhalte werden individuell dargeboten und verarbeitet- wird in Kleingruppen bis zu 7 Jugendlichen umgesetzt.
Durch die Verbesserung der Schulleistung werden die Voraussetzungen für die ausbildungsbegleitende Berufsschule geschaffen, ergänzt oder stabilisiert.